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Energieverbrauch beim Sport
Jeder Atemzug, jede Bewegung, erst recht jede körperliche Betätigung kostet Energie. Je länger und intensiver Sport getrieben wird, desto größer ist der Kalorienverbrauch.
Der Energiebedarf eines Menschen errechnet sich aus Grundumsatz und Leistungsumsatz. Der Grundumsatz bezeichnet den minimalen Energiebedarf bei völliger Ruhe. Zum Leben benötigt der Mensch etwa eine Kilokalorie pro Stunde je Kilogramm Körpergewicht. Beim Leistungsumsatz kommt diejenige Energie hinzu, die für eine bestimmte Tätigkeit gebraucht wird.
Energieverbrauch bei den Sportarten
Die folgende Übersicht gibt den ungefähren Energieumsatz je Stunde bei ausgewählten Sportarten an. Es wurde bei der Berechnung von einer Person mit 67 Kilogramm Körpergewicht ausgegangen.
| Sportart | Kalorien |
|---|---|
| Volleyball | 200 Kilokalorien |
| Radfahren (8-12 Kilometer/Stunde) | 260 Kilokalorien |
| Wandern (ebenes bis hügeliges Gelände) | 320 Kilokalorien |
| Radfahren (15-12 Kilometer/Stunde) | 400 Kilokalorien |
| Tennis | 440 Kilokalorien |
| Schwimmen (Brust, Kraul; mittleres Tempo) | 480 Kilokalorien |
| Skilanglauf (Ebene; mittleres Tempo) | 480 Kilokalorien |
| Ballspiele (Fußball, Handball) | 560 Kilokalorien |
| Schwimmen (Brust, Kraul; hohes Tempo) | 640 Kilokalorien |
| Skilanglauf (hügeliges Gelände; hohes Tempo) | 1120 Kilokalorien |
Der Energiebedarf eines Sportlers ist abhängig von seiner Sportart und der Trainingsbelastung. Es macht einen großen Unterschied, ob jemand ohne Hast joggt oder einen zeitlichen Rekord aufstellen will: Mehr Anstrengung bedeutet meist mehr Energieverbrauch. Nur gut trainierte Sportler haben bei gleicher Belastung einen geringeren Energieumsatz, da der Stoffwechsel bei trainierten Muskeln ökonomischer abläuft.
Die verbrauchte Energie muss durch Nahrungsmittel ersetzt werden. Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße sind die Energielieferanten des Körpers, wobei der Anteil an ballaststoffreichen Kohlenhydraten bei mindestens 50 Prozent liegen sollte. Werden die Energiespeicher nicht aufgefüllt, führt dies in der Regel zum Gewichtsverlust, was wiederum Leistungseinbußen zur Folge haben kann.

